Mittelhof International - engagiert für ein globales WIR

das ist unser neues Rahmenthema für 2014. Alle unsere Einrichtungen werden sich mit entwicklungspolitischer Bildung befassen und altersgemäße Projekte und Veranstaltungen durchführen. Eng kooperieren wir dabei mit dem Projekt „Kommune goes international“ des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf. 

Mehrgenerationenhaus Phoenix

Willkommensfest für Flüchtlinge

Zusammen mit dem Willkommensbündnis Steglitz-Zehlendorf – bestehend aus Institutionen, Gemeinden und engagierten BürgerInnen - veranstalten wir am 19. September im Phoenix ein Willkommensfest mit und für die neuen Nachbarn, die seit August in der Flüchtlingsunterkunft Goerzallee leben. 

Mit dem Fest setzen wir ein Zeichen der Offenheit für die geflüchteten Menschen und heißen sie willkommen. Eingeladen sind auch die Menschen aus der Nachbarschaft. Das Fest lädt zu Begegnungen ein und soll eine gute Nachbarschaft begründen helfen.

In einer abendlichen Podiumsrunde wird über die aktuelle Flüchtlingssituation berichtet.

Viele Zehlendorfer Bürger_innen, Gemeinden und Institutionen sind innerhalb des Willkommensbündnisses engagiert. Viele machen sich stark für das Menschenrecht auf Schutz und Asyl. Die Bereitschaft, sich mit Zeit und/oder Spenden für die Flüchtlinge zu engagieren, ist sehr groß.

Wir freuen uns auf das Fest in unserem Haus und auf viele Ideen, Initiativen, Anregungen, die daraus entspringen!

Szczecin (Stettin) besucht Berlin

Nach einer generationenübergreifenden Reise nach Stettin im Oktober 2013 mit einem Besuch des dortigen Kulturzentrums „Klub Skolwin“, besuchten im August 2014 neun 10 -16 Jährige und zwei Betreuerinnen von dort das Mehrgenerationenhaus. Gemeinsam mit Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen aus dem Phoenix wurde Berlin erkundet. Dabei lernten wir uns kennen und hielten die Begegnung in einem Internetblog mit Fotos fest: http://begegnungsprojekt.wordpress.com/
Höhepunkt des Besuches waren die gemeinsame Dampfertour und die zusammen gekochten und eingenommenen Mahlzeiten. 
Am Ende gab es sehr positives Feedback seitens der Teilnehmer_innen aus Szczecin und Berlin.

Villa Folke Bernadotte

Alltagsgeschichten und Zukunftsträume in Lichterfelde und Belén

Belén ist ein Stadtteil von Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien. Es ist ein Wohnort für die im materiellen Sinne ärmere Bevölkerung der Stadt.
Etwa 10 Kinder der Villa Folke und 10 Beleños lernten sich und ihre unterschiedlichen Lebensweisen in einem gemeinsamen Projekt kennen. Die Villa Folke Bernadotte und die Kinder im Projekt unterstützten die Kinder in Belén und das Projekt „Vespertina“ materiell. Gemeinsam wurde ein Puzzle entwickelt und hergestellt, welches das jeweilige Umfeld, die Perspektiven und die Zukunftswünsche der Kinder widerspiegelt. Das Projekt führt zu einer lebhaften Kommunikation zwischen allen Beteiligten, zu Mailfreundschaften und einem Gefühl von Verbundenheit über tausende Kilometer hinweg.

Villa Mittelhof

Internationales Frühstück am 19. Oktober

 

Diesmal organisierte der Verein Al Samar, ein langjähriger und bewährter Kooperationspartner des Mittelhof e.V. ein orientalisches vegetarisches Buffet. Vorbereitet waren ansprechend dekorierte Köstlichkeiten wie Humus, Auberginenpaste, gefüllte Blätterteigröllchen, frische Salate mit viel Koriander…

Bei strahlender Herbstsonne konnten die ca 60 Gäste, darunter viele Familien mit Kindern im Laufe des Vormittags auch die Terrasse nutzen.

Der Kulturbeitrag wurde ebenfalls von Al Samar gestaltet: Zu Trommelklängen aus Afrika  wurde die freie Fläche vor dem Podest innerhalb weniger Minuten zur Tanzfläche.

Al Samar unterstützt seit 1994 Projekte im Tschad: In den Dörfern Mafaling und Lafana  gründeten Renate und Boukar Amine jeweils eine Schule und organisieren mit Hilfe von Bekannten vor Ort den gesamten Ablauf: Das Gehalt des Lehrers, die Bereitstellung von Schulmaterial, Einführung einer Schulküche, um die Kinder und Eltern für den Schulbesuch zu motivieren. Der Verein fördert außerdem eine Frauenkooperative und vergibt im Rahmen von Kleingewerbeförderung Kleinstkredite.

Der Erlös der orientalischen Buffets, die der gemeinnützige Verein mit Hilfe von zahlreichen ehrenamtlich Unterstützenden auf verschiedenen Veranstaltungen anbietet fließt direkt in die Projekte.

Was für ein schönes Fest - Das "Bankett für Millionen" in der Villa Mittelhof

 

Über 200 junge und ältere Menschen kamen am Sonntag, den 7. September in den sonnenbeschienenen Garten der Villa Mittelhof, um gemeinsam vorzüglich zu speisen und sich an lateinmerikanischer Musik und wunderbaren Tanzvorführungen zu erfreuen. Familien, viele Kinder 
und Großeltern, unsere Abgeordnete im Bundestag Ute Fink-Krämer, die Staatssekretärin Barbara Loth, Günther Schulze vom Netzwerk Integration, unsere netten Kolleg_innen von der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf - alle verbrachten zusammen einen entspannten und fröhlichen Tag. Es war eine große Freude, so viele Gäste aus Lateinamerika, insbesondere aus Kolumbien begrüßen zu können.

Ein großes Dankeschön an Dolly Obregon und ihre vielen engagierten Helfer und Helferinnen, die uns diesen schönen Tag beschert haben. Der auch einem guten Zweck diente - der Unterstützung eines Straßenkinderprojektes in Bogotá.

Spenden für Kinder in Syrien und im Irak - Benefizveranstaltung am 21. Mai 2015

 

Die Stadt Kobane wurde lange von den Milizen des Islamischen Staates belagert und ist nun weitgehend zerstört. Der Hilfsbundes für Kinder in Not e.V. organisiert von Berlin aus die humanitäre Unterstützung für die Menschen und insbesondere die Kinder in der Stadt. Auf Initiative einer Zehlendorfer Bürgerin fand in der letzten Woche eine Benefizveranstaltung in der Villa Mittelhof statt. Der Hilfsbund stellte sich vor und zeigte einen Dokumentationsfilm über sein Engagement in der Region. Die kurdische Sängerin Sheriban Özdemir beeindruckte mit intensiven Liedern. Das leckere Essen sorgte für zusätzliche Einnahmen. 1.800 € kamen am Ende zusammen.

Ein großes Dankeschön an alle Engagierten und an Frau Hein als Initiatorin!

In Kooperation mit der Villa Mittelhof, Yekmal und Yasa e.V.

Informationen zum Hilfsbund:

http://hilfsbund.com/index.php

Kinderhaus am Karpfenteich

Der Mexiko-Tag

Dieser Tag stand ganz in den Farben Mexikos. Wir haben gesungen, gespielt, gebastelt, gekocht und alles unternommen, was zu einer gelungenen Motto-Party dazugehört. Am Vormittag nahm schon alles seinen Gang. Einige Kinder haben sich gleich ans Werk gemacht, um für das passende Ambiente zu sorgen. Zum Beispiel wurden Flaggen gemalt und Luftballons in den landestypischen Farben aufgepustet. Aus Salatgurken und Zahnstochern entstanden täuschend echt aussehende Kakteen und aus Tontöpfen kunterbunte Figürchen mit drolligen Hüten.

Auch der kulinarische Teil unseres Mexiko-Tages war ganz in Kinderhand. Auf dem Speiseplan standen Fajitas - eine gute Wahl, wie wir fanden. Nicht nur weil Gerichte mit Weizen- oder Mais-Tortillas im südlichen Nordamerika weit verbreitet sind. Sondern weil hier jedes Kind nach Herzenswunsch sein Röllchen ganz individuell bei Tisch gestalten konnte.

Insgesamt war der Mexiko-Tag in unserem Kinderhaus ein wirklich schöner, erfahrungsreicher Tag - und das bei Sonnenschein und Temperaturen, wie sie unsere Vorstellungen von Mexiko nur so befeuerten.

Viva la Mexico!

Auszeit - Wilma-Rudolph-Oberschule

Unsere Nachbarländer – so nah und doch ganz anders …

  • Länderspezifisches Essen weckte Interesse am Thema und die Neugierde der Schüler_innen
  • Ansätze politischer Diskussionen (insbesondere zur aktuellen Lage in der Ukraine)
  • Auseinandersetzung mit Sprachen; viele Schüler_innen mit Polnisch, Tschechisch oder Russisch als Mutter- bzw. Zweitsprache
  • Wikingerschach/Kubb und dänisches Bingo als Interaktionsspiel fanden viel Zuspruch!

Otium - Ganztagsbetreuung im Gymnasium Steglitz

Initiative Sudan

Schon seit Jahren unterstützen Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Steglitz Pater Stephan in seiner engagierten Arbeit im Süd-Sudan.
Der Pater ist über 80 Jahre alt und fördert die Menschen im Krisengebiet im Sudan. Er sammelt Gelder und Spenden und bringt diese persönlich zu den Bedürftigen. Dabei geht es vor allem darum, die Bildungssituation zu verbessern. Darum werden Schulen gebaut und Lehr- und Lernmittel zur Verfügung gestellt.

Am Gymnasium Steglitz gibt es eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit der Situation der Menschen im Sudan und der Arbeit von Pater Stephan beschäftigt. Es finden regelmäßige Informationsveranstaltungen mit Diashow und lebhaften Berichte von Pater Stephan für unsere Schülerinnen und Schüler statt.

Am 3. Juli fand eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion im Otium, der offenen Ganztagsbetreuung statt. Die Kinder stellten viele interessierte Fragen und diskutierten wie auch sie sich für die „Initiative Sudan“ einsetzen können.

Nun finden in regelmäßigen Abständen in den Pausen ein Waffelverkauf durch die Kinder des Otium statt. Das so eingenommene Geld wird dann Pater Stephan für den Bau von weiteren Schulen zur Verfügung gestellt.

Damit der Spendenstand für alle Kinder sichtbar ist, steht ein großes Glas im Otium, das je nach Spendenstand symbolisch immer mehr mit Schokolinsen gefüllt wird.

Schulkooperation Bröndby-Oberschule

Bogenschießen an der Bröndby-Oberschule

Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktes des Mittelhof  starteten wir an der Bröndby Oberschule eine Bogenschieß-AG. Für uns war der Bogensport eine gute Mischung aus Kraft, Bewegung und Konzentration. Die ruhige und klare Struktur beim Schießen verhalf allen Schülerinnen und Schülern zu mehr Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein, da Regeln und Absprachen verlässlich eingehalten werden mussten. Rücksichtnahme und Disziplin standen an oberster Stelle.

Neben dem eigentlichen Schießen, Teamübungen und Konzentrationsphasen ging es uns um das Bogenschießen in anderen Ländern.In gemeinsamen Runden lernten wir verschiedene Bogenarten wie den Recurvebogen, den Compoundbogen und den Reiterbogen kennen. Das traditionelle Bogenschießen in Japan, das Kyūdō, begeisterte uns genauso, wie Bogenschießen als weltweit verbreitete Sportart im  Rollstuhlsport. Bogenschießen gehört seit 1972 zu den Olympischen Sportarten.

Wichtig war es uns, zu erfahren, dass die Jagd mit dem Bogen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Irland, Island, Griechenland und in Rumänien grundsätzlich verboten ist.

Unser Fazit: Die Mitglieder der AG wurden durch die absolut notwendige Teamarbeit schnell zu einer gut funktionierenden Gruppe, die erste schnelle Erfolge erlebte und viel Spaß beim Bogenschießen hatte.

Kita Ahörnchen

Kochen und Backen wie in Frankreich

Wir haben eine französische Familie, deren zwei Kinder unsere Kita besuchen. Als sie zu uns kamen, konnten sie kein Wort deutsch sprechen. Um die Integration zu erleichtern und die Kinder wertzuschätzen, veranstalteten wir eine französische Woche. Die Kinder brachten französische Kinderbücher und CDs mit und erzählten den anderen von ihrer Heimat. Am Ende der Woche kam die Mutter der beiden mit und backte mit uns französischen Kuchen. Und sehr sehr leckere Crepes.

Kita Kaiserstuhl

Sommerfest

Während des Festes wurde das berühmte Stück „Paule Puhmanns Paddelbooot“ aufgeführt. Die Kinder haben in einem Lied die Eltern in Sprachen wie polnisch, türkisch, englisch, russisch, japanisch, italienisch, spanisch und ein, zwei anderen Sprachen begrüßt. Viele Eltern haben später berichtet, das ihnen dann klar wurde, warum sie in der Zeit vor dem Fest ihre Kinder nicht verstanden haben. Sie hatten zu Hause die Wörter geübt und da die Eltern nicht wussten, was wir aufführen (ÜBERRASCHUNG), waren sie über das „Kauderwelsch“ ihrer Kinder doch etwas besorgt. Wir wiederum waren begeistert, dass die Kinder Stillschweigen bewahrt und sie mit Begeisterung sogar zu Hause geübt haben.

Kita Königskinder

Die Welt in kleinen Händen – globales Lernen in Kindergärten

Zum Thema „Mexiko“ sind 15 Vorschulkinder im  Herbst 2013 für ca. 3 Monate 1x pro Woche nach Mexiko "gereist". Die Muttersprachlerin Domenica von der Organisation „Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V.“ brachte  uns ihr Land näher. Die Kinder lernten Spiele, Lieder und Tänze kennen und erfuhren etwas über die Geschichte Mexikos. Sie probierten Obst und Gemüse, das in Mexiko wächst, hörten etwas über Landschaften , Tiere und das Klima. Alle lernten ein paar Worte Spanisch. Es ging darum, „über den Tellerrand zu schauen“, um das Kennenlernen von unterschiedlichen Kulturen, Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen zu fördern und die Entwicklung globaler Kompetenz bei Kindern anzuregen.

Kita Markgrafen

Die Welt in kleinen Händen

Den Kindern wird durch gemeinsames Basteln, Singen, Spielen und Bildbetrachtungen das Leben der Kinder in Venezuela vorgestellt. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt.

Kinderhaus am Fliegeberg

Wo kommen unsere Meerschweinchen her?

Die Kinder erfuhren, dass die Meerschweinchen aus einem anderen Land in einem weit entfernten Erdteil kommen. Wir schauten uns an, wie die Tiere in Peru leben. Sie sind dort Nutztiere, wie hier die Hühner.

Die Meerschweinchen dienten als „Türöffner“, um den Kinder zu vermitteln, wie Kinder in Peru leben, welche Sprache sie sprechen und welche Spiele sie spielen. Wir bekamen dann Besuch aus Peru. Frau Sanchez berichtete uns aus ihrer Heimat und zeigte viele Bilder.

Kita Potsdamer Schlößchen

Faschingsthema: Wir reisen um die Welt

Wir lernten verschiedene Sprachen, Instrumente,  Essenskulturen kennen und wie die Kinder die Feste in anderen Ländern feiern. Eine Reise um die ganze Welt!

 

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