Kita Lilienthal

Haus und Lage

Das Nachbarschaftshaus Lilienthal befindet sich in Lichterfelde Ost. Die auf dem Areal untergebrachte Die Kita Lilienthal  ist in zwei benachbarten Gebäuden untergebracht: dem Kleinkindhaus Nils-Holgersson und dem “Haupthaus“ des Elementarbereiches.

Rahmenbedingungen

Im Kleinkindhaus Nils-Holgersson werden in zwei Gruppen insgesamt ca. 24 Kinder im Alter von  bis etwa drei Jahren betreut.

Im Haupthaus bieten wir weiterhin ca. 50 Plätze für Kinder im Alter von etwa drei Jahren bis zum Schuleintritt. Die Kinder im Elementarbereich werden in vier altershomogenen Elementargruppen und einer Vorschulgruppe bereut.

Ein Caterer beliefert uns täglich mit dem Mittagsessen, das teilweise aus Bioprodukten zubereitet wird. Wir achten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Allergien, Unverträglichkeiten oder kulturelle Besonderheiten werden bei der Zubereitung der Mahlzeiten berücksichtigt.

Das Team besteht aus Pädagog*innen mit Zusatzqualifikationen, z.B. Facherzieher*in.

für Integration, Facherzieher*in für Sprache und Montessori-Qualifikationen. Zeitweise bieten wir auch Praktikant*innen der Erzieherfachschulen einen Praktikumsplatz an.

Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf ist Teil unserer Arbeit.

Konzeptionelle Ausrichtung und pädagogische Schwerpunkte

Grundlage unseres pädagogischen Wirkens ist das für alle Berliner Kitas gültige Berliner Bildungsprogramm (BBP). Unsere alltägliche Arbeit orientiert sich an folgenden Ansätzen:

Situationsansatz

Die pädagogische Arbeit geht von den aktuellen Lebenssituationen der Kinder und ihrer Familien aus. Die Kinder lernen in realen Lebenssituationen des Kitaalltags in der Gruppe und lernen voneinander.

Der Situationsansatz verfolgt das Ziel, Kinder zu unterstützen, ihre Lebenswelten zu verstehen und diese auf spielerische Weise selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten.

Die pädagogische Praxis wird aus dem situativen Anlaß heraus gestaltet. Die pädagogischen Fachkräfte verstehen sich daher als Begleiter*innen kindlicher Lernprozesse und gestalten gemeinsam mit den Kindern Rahmenbedingungen, in denen diese viel Raum erhalten, um ihren Interessen nachzugehen.

Bewegung, Musik und Tanz

Bewegung… in der Sporthalle, im Theaterraum, im Garten und bei Waldausflügen, bei Bewegungsangeboten (auf der Grunlage von Elfriede Hengstenberg und Emmi Pikler) haben die Kinder täglich drinnen und draußen abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten.

Musik… begleitet uns den ganzen Tag, ob Singen, Zuhören oder selber Musizieren. Neben den Orffschen Musikinstrumenten lernen die Kin der wie eine Gitarre, ein Akkordeon oder sogar eine Ukulele klingt.

Kunst…schon die tollen Bilder, die die Fassaden der beiden Häuser schmücken, geben Hinweise auf unsere künstlerische Ausrichtung. Im Haupthaus steht neben den Materialien in den Gruppenräumen den Kindern ein Atelier zur Verfügung, wo mit verschiedenen Tech niken künstlerisch gearbeitet werden kann.

Arbeit mit Kindern unter drei Jahren

Aus der Erkenntnis, dass Kinder unter drei Jahre andere Bedürfnisse haben als ältere Kinder, haben wir für den Jüngsten einen eigenen Bereich im Nils-Holgersson-Haus eingerichtet.

Hier wird dem Kleinkind größtmögliche Geborgenheit angeboten, um ein Gefühl der inneren Sicherheit zu fördern. Mit den Jüngsten geht es vorrangig darum, einfühlsame Beziehungen zu gewährleisten, auf die elementaren Bedürfnisse der Kinder zu reagieren und deren individuellen Ausdrucksweisen bei der Entwicklung des Selbstbildes herauszufordern und zu stärken.

In zwei Gruppenräumen werden den Kindern altersgerechte Spielmaterialien und -angebote sowie Raum zum Kuscheln und Schlafen angeboten. Das gruppeneigene Bad ist Wasser - Spielort und bietet Raum für entspannte Pflegesituationen und Sauberkeitsentwicklung.

Vorbereitung auf die Schule

Um die Kinder auf den für sie sehr bedeutsamen Wechsel von der Kita in die Schule vorzubereiten, ist in der Pilotengruppe viel Raum und Zeit, sich mittels Ausflüge, Projekten oder altersspezifischem Spielmaterial zu beschäftigen. Spielerisch werden Kenntnisse zu Geometrie, Zahlen, Schriftzeichen oder naturwissenschaftlich-technischen Experimenten gesammelt.

Im Fokus steht jedoch auch die Förderung der Sozialkompetenzen.

Erfahrungen, die Kinder gemacht haben sollten, wenn sie in die Schule kommen:

  • Was ich kenne, macht mir keine Angst. Was ich nicht kenne, kann ich erforschen
  • Lernen macht Spaß, aber auch Anstrengung gehört oft dazu, und Schwierigkeiten sind überwindbar
  • Wer etwas Neues ausprobiert, macht auch Fehler. Aus Fehlern lässt sich lernen
  • Wenn ich nicht weiterkomme, suche ich mir Hilfe. Sich helfen lassen und anderen helfen macht stark
  • Mein künftiges Leben in der Schule und im Hort kann ich mitgestalten und mit verändern
  • Auch als Schulkind kann ich die Kita/die andere Gruppe jederzeit besuchen

(Naumann, S.: Was heißt hier schulfähig? Übergang in Schule und Hort)

Räume, Ausstattung und Garten

Nils-Holgersson-Haus:
Im freistehenden Krippenhaus mit ca. 200 qm an pädagogisch nutzbarer Fläche befinden sich drei lichtdurchflutete Räume plus Sanitärbereich mit Erlebnisbad. Im Obergeschoß des Gebäudes befindet sich ein großer, gut ausgestatteter 100 qm großer Bewegungsraum, der regelmäßig von allen Kitakindern genutzt wird.

Haupthaus:
Dieses verfügt über insgesamt 416 qm pädagogischer Nutzfläche. Theatersaal, verschiedene Gruppenräume, Bäder und eine Teeküche.

Garten:
Ein großer Garten mit altem Baumbestand, einer Wiese, einem selbstangelegten Bauerngarten und ausgestattet mit verschiedenen Spielgeräten wie Schaukeln, Rutsche, Häuschen, eine Wippe, Sitzbänke und ein großer Buddelkasten.

Raumausstattung:
In den Räumen steht den Kindern in den unterschiedlichen Funktionsbereichen vielfältiges Beschäftigungsmaterial zur freien Verfügung. Verschiedene Rückzugsbereiche laden zum Entspannen und Plaudern ein. Teilweise sind die Räume mit Hochebenen bzw. mit Podesten ausgestattet.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir sehen in den Eltern die wichtigsten Bezugspersonen und die Experten für ihre Kinder. Für eine gelungene, ganzheitliche Förderung des Kindes in der Kita ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften ausdrücklich gewünscht.

Neben regelmäßigen Tür – und Angelgesprächen existieren folgende Austauschformen:

  • Elternabende/-nachmittage
  • Elterncafe´
  • Elternvertreter*innen
  • Infoaushänge zum Kitaalltag
  • Jährliche Entwicklungsgespräche
  • Kitafeste
  • Hospitationsangebote
  • Elternbeirat

Kooperationspartner

Die Kita Lilienthal arbeitet mit verschiedenen Akteuren im Stadtteil zusammen, z.B.:

  • Nachbarschaftsheim Lilienthal
  • Verbund „Rund um den Fliegeberg“
  • Freizeitzentrum  
  • Kooperation mit Grundschulen
  • Kinderhaus am Karpfenteich
  • Kita Fliegeberg, Mittelhof e.V.
  • Ballschule

Der Weg zur Kita Lilienthal

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